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Capeschas ti romontsch?

Einmal mehr ein voller Erfolg: Die Romanisch-Kurse in Sedrun

Ende Juli fanden im Schulhaus Sedrun wiederum die Romanischkurse für AnfängerInnen und Fortgeschrittene statt; diesmal sogar mit einem zusätzlichen Kurs auf höchstem Niveau, welcher durch zwei ‘Schülerinnen’ besucht wurde. Was auf Initiative der IG Tujetsch vor Jahren klein begann, hat sich zwischenzeitlich zu einer festen und erfolgreichen Institution in Sedrun entwickelt. Verdankt sei hier auch die Unterstützung durch die Gemeinde Sedrun sowie die organisatorische Abwicklung durch die SDT. Ein besonderer Dank geht jedoch an Carla Maria, Elena und Luisa, welche dieses Jahr über 20 Sprachhungrige in drei verschiedenen Kursstufen mit grossem Engagement und Professionalität unterrichteten.

In der Grundstufe haben wir viel gebüffelt, oftmals gelacht und manchmal auch gestaunt über einzelne romanische Worte, welche so wenig von unseren bisherigen Sprachkenntnissen abgeleitet werden können. In den anspruchsvolleren Kursstufen ging es oftmals ans sprachlich Eingemachte. Aber kein Problem für die Lehrkräfte, welche den Kursteilnehmenden stets souverän halfen, die Sprachklippen erfolgreich zu umsegeln.
 
Zur Tradition geworden sind auch die zwei Nachmittagsexkursionen: Dieses Mal zeigte uns Tarcisi Hendry mit Eloquenz und wie immer mit grossem Know How das neue Kulturarchiv und mit Silvio Schmid ging es hoch ins Val Val, wo er uns über die anspruchsvollen administrativen und technischen Rahmenbedingungen aufklärte, welche beim Bau der Seilbahn im Val Val zu beachten waren.

Wir alle haben eine und spannende und abwechslungsreiche Woche genossen; und lehrreich war sie sowieso. In der Eigenempfindung waren die sprachlichen Fortschritte unübersehbar. Ob wir damit auch die Einheimischen beeindrucken können, wird sich weisen. Übung und gegenseitiges Verständnis wird dazu beitragen.
 
Übrigens für Kaffeejunkies: Die von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Nespressomaschine wurde rege benutzt und hatte stets genügend Kapseln. Dies wurde sehr geschätzt.
 
Text & Bilder: Werner Strebel